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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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13
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des Flußspats, und dessen Säure. 13

jetzt angefeuchtet, abermals in den Cylinder aufge-hangen, und derlelbe, nachdem er zwey Stunden be-deckt gestanden hatte, geöfnet: jetzt waren Nagel undKohle mit einem weifsen Pulver bezogen, welchessich ganz wie Kieselerde verhielt. Da ich zu diesemVersuche keine gläserne Gefässe gebrauchte; so konntealso die in den vorhergehenden Arbeiten (§. H. u> ß.)erhaltene Kieselerde, nicht durch die Flussspatsäureaus dem Glase aufgelöset, und nachher abgesetzt wor-den seyn, wie man sonst wohl aus dem starken An-griff, den die innern Flächen des Glases erlitten hat-ten, wohl hätte vermuthen können.

I) Wurde der künstliche Flußspat (§. 10.) mitVitriolöl gemischt, so geschah seine Zerlegung eben so,wie beym natürlichen (§. 6 .). Ich gose Wasser in dieVorlage, um die übergehende Flusespatsäure zu ver-schlucken; sobald sie aber dessen Oberfläche erreich-te, setzte sie auch eine weisee Rinde von Kieselerdedarauf ab. Nachdem alle Säure übergegangen war,Wurde die Flüssigkeit in der Vorlage filtrirt, und nunv erhielt sie sich wie verdünnte Flusespatsäure. Siefastete aus dem Kalkwasser einen-künstlichen Flussspat,Wie dervorige, aus welchem auch durch die Vitriolsän-re die Flusespatsäure, und zwar unter allen wie vor-der bemerkten Umständen, wieder ausgetrieben wur-^e. Da diese Arbeit nach und nach fünfmal wieder-holtwurde; so verminderte sich am Ende die Kiesel-e t'de, so wie die Flusespatsäure, so sehr, dass beym