18 II. Chemische Untersuchung
§• i8-
Verhalten des Flussspats mit alkalischenSalzen.
Flussspat und ätzendes Laugensalz.
Eiri Theil Flussspat und vier Theile ätzendesLaugensalz, wurden in einem Tiegel zu einer Massezusammen geschmolzen, welche hierauf mit Wasserausgelaugt wurde. Der angewandte Flussspat bliebhierbey ganz unverändert zurück, und das Wasser ent-hielt das gebrauchte Laugensalz.
§. 19.
Flussspat und Luftsaures Laugensalz.
' Es wurden hierauf vier Theile mildes fixes Dau-gensalz, und ein Theil gepulverter Flussspat auf glei-che Art zusammen geschmolzen. Da die daraus ent-standene Masse hernach mit Wasser ausgelaugt wurde,blieb eine freye Luftsaure Kalkerde zurück, welchemit Säuren brausste. Die bis zur Trockne verdunsteteLauge, lieferte eine Salzmasse, welche aus Flussfpat-saurem Alkali bestand.
§. so.
Verhalten des Flussspats zu Neutralsalzen.
Flussspat und Salmiak.
Ein Theil Flussspat, und zwey Theile Salmiak,wurden in einer Retorte gemischt, und nachdem eineVorlage angebracht worden war, diese zur Destillation