des Flussspats, und dessen Säure. 27
gesättigt worden war, sonderte sich alle aufgelöst ge-wesene Kalkerde, mit der Flussspatsäure verbunden,ab, und lieferte eine Masse, die theils zu Boden fiel,theils aber mit der obenstehenden Flüssigkeit an derEuft eine Gallerte rnachte, sich aber wie ein regene-rirter Flussspat verhielt.
b) Bittersalzerde wurde von dieser Säure aufge-löst; sie fiel aber theils gleich mit Flusssp a tsä ure ver-bunden nieder, theils bewirkte sie, dass sich die gan-ze obenstehende Masse in eine Gallerte verwandelte.
c) Mit der Alaunerde machte die Flussspatsäureeine süssschmeckende Auflösung, die, ohne gallertar-tig zu werden, nicht krystallisirbar war.
§• Zi-
Verhalten der Flussspatsäure zu den Metallen.
Die angeführten metallischen Substanzen wurden,zum Behuf dieser Versuche, sechs Stunden lang in be-sondern gläsernen Gelassen mit der Flussspatsäure di-gerirt, und zwar am Ende kochend erhalten; sie ver-hielten sich sodann folgenderenassen ;
a) Gold ward nicht angegriffen. Dass die Koch-salzsäure der Flussspatsäure in einigen Umständen ähn-lich ist, veranlasste zu versuchen, ob nicht auch dieletztere, mit Salpetersäure vereinigt, Gold auslo-sen würde; aber es geschahe nicht.
b) Silber blieb auch unverändert; Silberkalk mitAlkali gefallet, ward zum Theil aufgelöset; aber das