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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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53
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t und von dessen Eigenschaften. 53

der beym.Schmelzen entstehet. Hiervon wird weiterim §. 33. gehandelt.

§ * 9 -

Wenn das Mittelsalz aus Vitriolfäure und Braun-stein (§. 2. e .) noch einmal in destilsirtem Wasser auf-gelöstwird, und nachdem kristallisirt, so bekommt manein ganz reines Salz, welches nichts von der im vor-gehenden §. angeführten Beymifchung enthält, undaus dem man durch Weihsteinalkali einen Braunsteinfällen kann, der mit Brennbarem gesättigt ist. Dasser mit Brennbarem gesättigt ist, erhellet daraus, weil ernicht mehr mit Brennbarem kann vereinigt werden, oh-ne etwas metallisches zugeben. Hätte Herr W e st f e 1 ddiesen Präcipitat etwas genauer untersucht, so wäreer sicherlich nicht von ihm für Alauperde ausgegebenworden. Diese Erde ist hier, ohne das geringste Eisen,und ausserdem mit allen den Eigenschaften ausgerüstet,welche die Mineralogen dem Braunstein beylegen; nurdas Brennbare ist davon abzusondern, welches durchdie Kalcination in freyer Luft geschiehet (§. 15.c.), undso lässt sich dann mit Grunde schliessen, dass aus HerrnWestfelds Abhandlung, wenig zu lernen ist.

§. 20.

Das Verhalten desBraunsteins mit flüchtiger Schwe-felsäure, beweiset alles gesagte sehr deutlich (§.3.).Der Braunstein nimmt das mit der Säure verbundeneBrennbare in sich, welches der Säure feine grosseFlüchtigkeit mittheilt, und macht, dass er nun inreiner Vitriolfäure aufgelöst wird. Wird diese Auf-

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