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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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64 III. Vorn Braunstein oder Magnesium,

§ 3 °-

Citronensäure wird auch wirklich vorn Braunsteinzerstöhrt, so wie es mit der Weinsteinsäure geschahe.Nach der Fäulniss und Verbrennung, giebt Citronen-ßure ebenfals viel fixe Luft, und diese ist es, was hier dieEffervefcenz während der Auflösung verursachet.Dass die Auflösung im Anfange braun wird, beweiset,dass die Citronensäure den Braunstein auflösen kann,ohne dass er zuvor mit Brennbarem verbunden ist.Weinsteinsäure macht auch im Anfange eine etwasbraune Auflösung. Die Ursache der braunen Farbeist eben dieselbe, die bey der Salzsäure angeführt ist.§ 3 1 -

Der §.12. zeigt, dass auch die Luftsäure nicht ohneWirkung auf den Braunstein ist. Ich habe diesenVersüch deswegen angeführt, weil, wenn man einegewisse Menge Braunstein, in einer Säure aufgelöst,und die Säure die Oberhand hat, man durch diePräzipitation mit Alkali bis zur völligen Sättigungder Säure, nicht allen Braunstein im Niederschla-ge erhält, sondern immer ein Theil, von der ausdem Alkali sich abgesonderten Luftsäure, zurückge-halten wird.

§ 32

Die besondre Erdart, die sich bey allen klarenAullösungen des Braunsteins zeigt, wovon (§. 18*No. 4.) etwas angeführt ist, ist noch genauer zu unter-suchen. Ich führe hier einiges an, wodurch sie sichvon andern Erdarten unterscheidet,

a) Die