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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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76
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7 6 III. Vorn Braunstein oder Magnesium,

den, und die Salpetersäure, welche zuvor mit diesemflüchtigen Alkali verbunden war, musste sich mit demphlogistisirten Braunstein vereinigen. Weil aber dasflüchtige Alkali mehr Brennbares hat, als der Braun-stein mit sich vereinigen kann, um in der Salzsäureaufgelöst zu werden, (denn brennbarer Salpeter lässtsich anzünden, aber nicht in Salpetersäure ausgelöster jund phlogistisirter Braunstein, nachdem er zur Trock-ne abgedunstet ist), so geht das klebrige in einem an-dern Theil Braunstein über. Dieser solchergestalt plilo-gistisirteBraunstein macht, dass dasAaustische flüchtigeAlkali übergehet, und zwar. aus eben dem Grunde,der (§ - 39- &) angegeben ist. Nun findet man aucli,-woher die Luftblasen kommen,, die vorn ätzendenflüchtigen Alkali (§. 25. i.) erhalten werden, nehm-lich die phlogistisirte Salpetersäure hatte hier, in An-sehung ihrer starken Attraktion auf das Brennbare,solches aus dem flüchtigen Alkali genommen, da-her auch nothwendig ein Theil dieses Salzes musstezerstöliret werden *).

§. 40.

Verhalten des Braunsteins mit Arsenik, Opermentund Spiessglase.

a) Gepulverter Braunstein wurde mit gleich vielArsenik vermengt und desiillirt. Der Arsenik gins !mit seinem vorigen Gewicht über, und der Braun-

*) Diese s.uftförmige Flüssigkeit ist nichts anders, als phloS*'stische, oder Stickluft; sie macht den einen Bestandlh e *tdes fluchtigen Alkali aus, das hier zerlegt worden ist-