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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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82
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gs 111. Vorn Braunstein oder Magnesium,

ist auch der Fall, wenn etwas von vitriolischen Mit-telsalzen, oder metallischen Kalken, zu einem mitBraunstein rothgefärbten, und vor dem Blaserohrmessenden Boraxglase ( c .) gesetzt wird; denn der-gleichen Zusätze entziehen das Brennbare ziemlichschnell der Kohle, ob sie gleich im Glase aufge-löst sind, welches aus dem UeLergange der Vitriol-säure in Sahwefel, und der Reduktion der metalli-schen Kalke, bekannt ist. Da aber der Braunstein ver- !mögend ist, das Brennbare aus den Metallen abzuson-dern, so folgt daraus, dass in einer solchen Glasperleweit mehr Materie vorhanden ist, welche das Brenn- [bare aus dem Punkte der Kohle anziehet, auf wel-chem die Perle ruhet, welches auch aus der entste-henden Aufbrausung hinreichend zu erkennen ist.Wenn der Braunstein einen solchen Körper berühret,welcher fähig ist, sich zu verschweflen, oder zu redu-ziren, so ist es eben der Fall, als wenn er eben soviel feinen Kohlenstaub berührte; daher muss also dasGlas entfärbt werden; denn, obgleich die Luft alle Au-genblicke dem auswärts gehenden Theile der GlasperleBrennbares raubt, so hat doch derBraunstein hier gleich-sah genug folchePunkte, durch welche der Mange l desBrennbaren wieder ersetzt wird; welches auch das be-ständige Aufbrausen beweiset, welches erfolget, so lange jdie Probe auf der Kohle fliessend erhalten wird (H. ?s.)-§ 43 -

Jener Erklärung zufolge, ist es nun sehr leichtzu urtheilen, aus welchem Grunde der Braunstein das