über den Blasenstein.
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senhelf. Ich dachte Anfangs, ein unbekanntes Auflö-sungsmittel, das in freyer Luft verfliegt, wäre dieUrsache, dass sich eine so ansehnliche Menge aufge-löst hält, aber, da solcher Urin auch in einem ver-schlossenen Gefässe trübe wurde, und eben dasSediment sich fällete, auch in zulänglicher MengeUrin es wieder auflöste, so liess sich daraus deutlichschliesset!, dass ein solches Auflösungsmittel wedernöthig noch vorhanden ist.
§■ 9 -
Aller Urin enthält animalische Jürde, oder Kalk mit•Phosphorsäure vereinigt,und durch einenUeberfluss derSäure kann selbige aufgelöst erhalten werden. Vermö-ge dieses Ueberflusses der Säure färbt der Urin dasLak-mus roth. Wird dieserUeberstuss mit flüchtigem kausti-schen Alkali gesättigt, so fällt ein weisses Pulver zuBoden. Aus vier Kannen Urin bekommt man dreyund eine halbe Drachme solches Pulver, nachdem esgetrocknet ist. Ich löste es in Salpetersäure auf, undpräzipitirte es mit Salzsäure, da siel Gips nieder, denich absonderte. Darauf befreyete ich die Feuchtig-keit durch Ausdünstung von der Salpetersäure, soblieb endlich eine Säure zurück, die das Kalkwaflerfällete, und mit Russe vermengt, in der DestillationPhosphor gab. Also enthält dieses Pulver wirklichKalk und Phosphorsäure.
§. 10.
Diesen Versuchen gemäss, enthält aller Urin,ausser den schon bekannten Materien, (nämlich Sah
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