über das Molybdänum oder Wasserbley. 193
die Wasserbleyerde die Vitriolsäure fahren,u sid bleibt unverändert zurück. b ) Salpetersäu-re hat keine Wirkung auf sie: a) kocht man siea ber mit Salzsäure, so wird eine ansehnliche Mengedavon aufgelöst. Destillirt man diese Auflösung bis2 ür Trockne, so wird das Ueberbleibsel dunkelblau;Verstärkt man dann die Hitze, so steigen weisse Blu-ten, nebst etwas blauem Sublimate auf, und im■^ezipienten bekömmt man rauchende Salzsäure. Das^Überbleibsel ist grau. Der Sublimat und die Blumen?e rfliessen in der Luft; auf alle Metalle gestrichen,Ersten sie solche blau, und sind nichts anders als die mitSalzsäure flüchtig gemachte Wasserbley erde. d) WirdTheil unserer Erde mit zwey Theilen vitriolisirtenWeinstein destilliret, so geht endlich, bey sehr starker^itze, ein wenig Vitriolsäure über. Die rückständige^i’de ist im W aller leichter auszulösen als zuvor. e)MitSwey Theilen Salpeter destillirt, wird die Säure aüs-getrieben, die rauchend ist. Das Ueberbleibsel isthn Wasser auflösbar, und bildet ein Neutralsalz,Welches alle metallische Auflösungen präzipitirt, unddem erwähnten Salze (§. 7. §.) gleich kommt. /) Mitz Wey Theilen reinem gemeinen Salze destilliret, wirdsuchende Säure ausgetrieben, und im Retortenhalse^ fc igen weisse, gelbe, und violetfarbne Blumen auf,die in der Luft zerfliessen. Diese Auslösung aufMetalle gestrichen, wird blau (Litt. c .).
^ph*ele’» phyf. - ehern. Schrift. II. ßuid.
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