2zc> XV. Versuche m. Reffsbley, od. Plumbago.
peter war. Offenbar wird also beym Rösten oder Ver-puffen des Reffsbleyes, kein Sublimat, oder etwa*ähnliches, abgeschieden.
§• 6.
Ein Umstand verdiente noch Aufmerksamkeit»nemlich die .Luftsäure, welche bey der Sättigung desLaugensalzes ausgetrieben war (§.3. d). Daher wur-den fünfzehn Gran feingeriebenes Reffsbley, mitacht Skrupel Salpeter gemischt, und in einer kleiner 1Retorte von dickem Glase, vor welche eine grosseluftleere Rinderblase gebunden war, auf glühendeKohlen gelegt. Gleich, nachdem der Salpeter zumFlusse gekommen war, entzündete sich auch die Mi-schung in der Retorte, und die Blase wurde ausge-dehnt. Nachdem alles kalt geworden war, wurde dieBlase abgelöset. Die in ihr enthaltene Luft nahmeinen Raum von 36 Unzen Wasser ein; Kalkwafferverschluckte ein Drittheil derselben, und in demübriggebliebenen Theil konnte Feuer brennen. Sol-chergestalt enthält das Reffsbley auch Luftsäure, vonwelcher das Laugensalz des Salpeters auch einenten Antheil bey sich zurückhält,
§■ 7 -
Eher möchte vielleicht jemand auf den Gedanken kommen, dass diese Luftsäure auch aus deö 1Salpeter selbst hergeleitet werden könnte. Dennmusste aber bey allen übrigen Verpuffungen mit Salpeter, Luftsäure zum Vorschein kommen; ich misoi'