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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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233
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XV. Versuchern.Reissbley, od.Plumbago. 2ZZ

Welcher in Säuren unauflöslich ist, und welchenfiian für Reissbley gehalten hat. — Eine Unze hier-von ward mit Königswasser ausgezogen, welches da-v on einegelbe Farbe erhielt, die Auflösung wurde ab-geheilet und frisches Auflösungsmittel darauf gegossen,Und dieses so lange wiederholt, bis sich kein EisenUiehr in der Auflösung zeigte; als das Zurückbleibseigetrocknet war, sahe es schwarz aus, glänzte, undfühlte sich zwischen den Fingern, als Reissbley, undtrog nunmehr nur noch drey und ein halb Quent-chen. Herr P. J. Hjelm hat dieses ZurückbleibselUnter der Muffel gteröstet, und gefunctfcn, dass es et-''vas eher, als Reissbley verkalkt wurde, was zurück-hlieb, war ganz wenige weisse Asche. /

Ein Theil dieses Zurüclcbleibsels aus dem Guss-cisen, ward mit fünf Theilen Salpeter versetzt, undiu einen glühenden Tiegel getragen, worauf ebenso, w i e mit dem Reissbleye, ein Verpuffen erfolg-te; üer, im Tiegel zurückbleibende, laugensalzigeStoff, sahe weiss aus, und wurde in Wasser ausgelöset.Diese Auflösung liess zuerst einigen wenigen weissenBodensatz fallen, da solcher aber so wenig betrug,konnte er nicht hinlänglich untersucht werden; die■Auslösung oder Lauge brausete mit Säuren und ver-fielt sich gänzlich, wie die Lauge §. 3. d. Die beydieser Verpuffung erhaltene Luft bestand aus dreyTheilen Luftsäure, und einem Theile verdorbenerTust. Diess Zurückbleibende des Gusseisens musstealso wohl Reissbley seyn; da aber weniger Salpeter

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