des Schwerstem* oder Tungsteins. 29z
®in weisser Niederschlag entstand, -welcher getrock-net wurde.
§.2. a) Kochendes Wasser hat gar keine Wir-kung auf das Schwersteinpulver. -) Auf einenTheil feingepulve^ten Schwerstein wurden zweyTheile konzentrirte Vitriolsäure gegossen, und de-stillier, Die Säure gieng unverändert über, und aufden Rückstand, der eine schwärzliche Farbe hat, wur-de destillirtes Wasser gegossen, und etwas gekocht,'vorauf das Wasser wieder durchgeseihet wurde. Nach-dem dasselbe erkaltet war, fand man etwas Seiend(Calx vitriolata) auf dem Boden, c) Auf vier Skru-pel ganz fein geriebenen Schwerstein wurden zwölfSkrupel gewöhnliche Salpetersäure, oder reines ScLei-dewasier, gegossen: die Mischung brauste nicht auf,'vorauf sie in starke Digestionswärme gesetzt wurde,ünd gleich darauf nahm das Pulver eine CitrongelbeTarbe an. Die Säure wurde in eine besondere Fla-sche abgegossen, und das gelbe Pulver mit Wasser,Welches in dieselbe Flasche gegeben wurde, ausge-süsst. d) Auf dieses gelbe Pulver wurden acht Skru-pel kaustisches flüchtiges Laugensalz gegeben, und*n die Wärme gestellt, die gelbe Farbe verschwandbald, und das Pulver wurde weiss; diese Auflösung^Urde auf gleiche Weife in eine besondere Flaschegeschüttet, und das Pulver ausgewaschen. Da nun^r Stein durch diese Arbeit sehr vermindert war, sox ' r ürde die erste Operation mit eben dem Pulver mehr-^al wiederholt, zuerst, vermittelst der Digestion, in
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