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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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des Schwersteins oder Tungstein«. 295

5.4. Da nun die mit Salpetersäure aus dem Schwer-em abgeschiedene Erde Kalk ist (§. 3. Lit. b.), sohornmt es darauf an, ob vorbenannte Säure in derBereinigung mit Kalk wieder regenerirten Schwer-siein machet. Daher wurde nach Anleitung von §. 2.Lit. a. dass der Schwerstein sich nicht im kochendenRaffer auflöse, ein Theil der säuerlichen Auflösung(§3. Lit. d.) in sechs Theilen klaren Kalkwasser gemi-schet, worauf die Mischung etwas trübe wurde. Alssich aber nach Verlauf einiger Stunden nichts gesetzthatte, wurden sie zusammen aufgekocht, da denn so-gleich ein weisses schweres Pulver abgeschiedenWurde, welches, nachdem es getrocknet war, dasGlas des schmelzbaren Harnsalzes (Vitr. inicrocosmic.)Seegrün färbte; durch Kochen mit Vitriolsäure wurdeschwärzlich, mit Salpeter und Salzsäure Citronen-gelb; es war also ein reiner Schwerstein.

§. 5. Um die Natur dieser Säure näher kennen zulernen, Wurden folgende Versuche angestellt, a) Vordem Löthrohre wurde die trockne Säure zuerst feuer-gelb, darauf braun, und zuletztschwarz; sie rauchtersicht, und gab kein Zeichen zum Schmelzen. F) Mitllorax entstand ein blaues, und mit schmelzbaremSarnsalze ein Meergrünes Glas. Diese Farbe ist^ben der Veränderung unterworfen, wie bey dem^lase §. 1. Lit. b. angeführt ist. c) Wurde die ge-pulverte Schwersteinsäure mit etwas Salpeter - oderSalzsäure gekocht, so wurde das Pulver gelb, und11114 Vitriolsäure schwärzlich, d) Wenn die Schwer-

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