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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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im Berlinerblau.

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§) Von reinem Kalk lösete diese Materie einegewisse Menge auf, welche Auflösung vermittelst( ies Durchseihens von dem überflüssigen Kalke ge-schieden wurde: da nun diese Aullösung, ausserdemAusgelöseten Kalke, auch den Theil Kalk enthielt,^eichen das Wasser für sich auflösen kann, und wel-cher doch davon geschieden werden musste, so setztelc h gerade so viel mit Luftsäure gesättigtes Wasser hin-^U, a i s nur zu einer gh ichen'Menge Kalkwasser nöthigll 'ar, um den Kalk daraus zu fallen, woraus die mitfärbenden Materie gesättigte Kalkauflösung wiederdurchgeseihet, und vor dein Zutreten der Lust wohlVerwahret wurde. Alle Säuren, selbst die Lustsäure,4 üch die Lange vorn reinen oder kaustischen Feuer-^stenLaugensalze, zersetzten diese Auflösung. Wenn^6 bis zur Trockne abdestillirt wurde, so liess derKalk, schon zu Anfange der Destillation, die färben-de Materie zum Theil fahren, und am Ende blieb derf cine Kalk zurück. F>a ich glaubte, dass diese Mate-rie auf die angeführte Art am besten mit KalkerdeÖeichsam neutralilirt werden könnte, obgleich diesef( hv 0 hl, als die Auslosungen der Bittersalzerde und^chwerspaterde, das rothe Lakmuspapier blau mach-en, so habe ich diese Auslosung bey allen metalli-schen Fällungen gebraucht, und will he Liquor prae*^Pitans nennen.

§. Ji2. 4 ) Auf Metalle hat diese färbende Mate-nicht die geringste merkliche Wirkung, auch nichtmetallische Auslösungen, ausgenommen auf die

^'feele’s phyf. -cltem. Schrift. II. Band. Y