35-1 XXV. Anmerkung, über den Citronensaft, See.
hält sich die Säure auf eben die Art, doch löset das Was'ser etwas mehr davon auf. d) Magnesia macht da -mit ein Salz, welches im Wasser leicht zergeht, nichtürystallifirt, und in der Wärme endlich wie ein kla -res Gummi wird*), e) Sättigt man die Säure vollkosli'men mit Alaunerde, so fällt am Ende das Salz a 1*ein Pulver nieder, auf eben die Art wie mit dem Kalke»f) Kein Metall wird merklich davon angegriffen, dochwerden Eisen und Zink aufgelöst, und gehen währendder Auflösung brennbare Luft von sich, aber gegendas Ende verdickt sich die Zinkauflösung von einen 1weissen Pulver (Zincumcitratum) das sich fetzt und an*Metall hängt, welches mit dem Eisen nicht geschieht'g~) Metallische Auflösungen leiden von unsrer Säur®keine sonderbare Veränderung, ausgenommen Qhieclt'silberkalk, in Essig aufgelöst, fällt daraus als ein weifstPulver nieder, wie auch das Bley aus dem Bley esstg.
Dieser Präzipitat lässt sich von verdünnter Sahpeterfäure wiederum auslösen; wenn etwas unaufg®'löstes zurückbleibt, so ist das ein Zeichen, dass <h eKrystallen etwas Vitriolfäure enthalten, die man durchwiederholte Krystallisationen absondern muss.
*) Da der Gebrauch der krystallisirten Weinsteinsäure,Magnesia verbunden, als ein Mittel zur Entwickelung ^ etLuftsäure beym innern Gebrauch sehr häufig angewe 01 ' 6wird, ohnerachtet sie damit eine schwerauflösliche Verbi 0 'düng macht, so würde die krystallisirte Citronsäure an ibr^rStelle mit vorzüglichen Nutzen zu gebrauchen seyn. Ä -