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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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382
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382 XXIX. Ueber die Frucht- und Beerensäure.

bestimmen, wenn man sie mit Salpetersäure behan-delte. i) Arabisches Gummi gab sowohl Aepfel-als Zuckersäure. 2) Manna verhielt sich eben so-3) Milchzucke,r gab bey eben der Operation dreyer-sey Arten von Säuren, neinlich Aepfel- Zucker- undMilchzuckersäure. 4) Tragacanthschleim liess, wenOman ihn mit Salpetersäure behandelte, ein weissefPulver fällen, welches Milchzuckersäure war *), übri-gens gab derselbe Aepfel- und Zuckersäure und et-was Zuckerkalk, (calx sacharata). 5) Von der Stärkeblieb in der Salpetersäure etwas unaufgelöst zurück,welches, nachdem es durchs Filtrum von der Flüs-sigkeit geschieden, und wohl ausgesüsst war, ein dik-kes talgartiges Cel zu seyn schien, welches ganz leichtin Weingeist ausgelöst wurde. Wurde dieses Oelfür sich deliillirt, so gab es eine Säure im Rezipieutten, welche dem Eisig glich, und ein Oel, welche*wie Talg aussah, und in der Kälte dick wurde. TJe-brigens erhielt ich aber von der Stärke Aepfel- undZuckersäure. 6) Kartoffelmehl verhielt sich wie Zuk-ker mit etwas Zuckerkalk. 8) Wässrigtes AloeeX-trakt gab gleichfalls Aepfel- und Zuckersäure, undverlohn- grösstentlieils den bittern Geschmack,grosser Theil lrarzigter Materie von hochrother Far-be trennte sich, und gab während dem Kochen m ltSalpetersäure einen angenehmen Geruch beinahe

*) Abhandlungen der Königl. Akademie der Wissenschaft® 1 *'1^80» letztes Quartal. Anm. d. Vers,