oder Galläpfelsalz. 405
Platina, Zink und Arseniksäure, -Zinn, Kobolt und,Braunstein werden nicht geändert. 15) Kalk-, Bitter-salzerde-, Alaun- und Schwerspaterdenauflösun-gen bleiben unverändert, aber vorn Kalkwasser erhältman ein häufiges graues Präzipitat. atz) Von derSalpetersäure wird unser Galläpfelsalz, wenn es aufdie gewöhnliche Art damit behandelt wird, in Zuk-kersäure verwandelt.
§. 4. Der weisse Niederschlag, den man ausdem Bleyelfig mit Galläpfelsalz gefallet erhält, kanndurch Vitriolsäure wieder dekomponirt werden, undman erhält daraus das Galläpfelsalz in seiner vorigenReinheit wieder. Da nun der Galläpfelaufguss aufgleiche Art den Bleyeffig niederschlägt, so glaubteich mir dieses Salz wohl auf einer kürzern Art zuVerschaffen; dieses glückte aber nicht, denn, da ichden Niederschlag mit Vitriolsäure behandelt hatte,erhielt ich wieder den Galläpfelaufguss mit seinemgewöhnlichen zusammenziehenden Geschmack. De-fiillirt man die Gallapfel mit starkem Feuer, so erhältman ein säuerliches nicht übelriechendes Phlegma,nichts öligtes, zuletzt steigt aber dasselbe flüchtigeSalz wieder auf, welches man erhält, wenn man dasGalläpfelsalz destillirt, (§.3. No. 5.), und mit den-selben Eigenschaften. Hieraus scheint zu folgen,dass das Salz in dem Aufgusse schon gegenwärtigseyn muss, ob es gleich auf dem gewöhnlichen Kry-ßallisationswege nicht kann erhalten werden, weil
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