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Carl Wilhelm Scheele ... sämmtliche physische und chemische Werke / Carl Wilhelm Scheele ; nach dem Tode des Verfassers gesammlet, und in deutscher Sprache herausgegeben von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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418
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418 XXXIII. Neue Beweise

alkali in einem Tiegel zusammen; sobald es floss, gos*ich die Masse aus, rieb solche, nachdem sie kalt ge-worden, zu Pulver, und laugte das Alkali mit Was-ser wieder aus. Diese L^uge.liess ich bis zur Trock-ne abdampfen, und das übrigbleibende Pulver, wel-ches nun der eine Bestandtheil des Flussspats war,und welches in Säuren mit Brausen sich leicht auflö-ste, und aus welcher Auflösung man mit der Vitriol-säure Gips niederschlagen kann, warf ich weg. Aufein wenig des getrockneten Alkali goss ich in einetkleinen Retorte Vitriolöl, legte eine Vorlage mit Was-ser vor, und sahe schon dieses Wasser mit einer Kie-selhaut bedeckt, noch ehe die Retorte warm wurde-Es war also gewis, dass dieses Laugensalz die SqurSaus dem Flussspat im Feuer angezogen hat. WennHerr Direktor Achard,' nach seiner angenommenenMeynung, auch aus diesem Versuche schliessen will»dass hier das Laugensalz die flüchtige Erde aus den 1Flussspate angezogen, so muss er doch gewis zugeben,dass diese Seine Erde säuerlicher Natur ist, weil da*Alkali solche vorn Kalke trennen kann. Den übrigenTheil des getrockneten Alkali löste ich wieder in 1Wasser auf, und saturirte das überflüssige Laugensalzmit reiner Salpetersäure. Von dieser saturirten Aus"lösung trieb ich, indem ich ein wenig davon erhitzte,die Luftsäure, welche bey dergleichen Umständen al-lemal in der Flüssigkeit zurück bleibt, weg, und gos*es in Kalkwasser, da ich denn einen weifsen Niede»schlag erhielt, so ein von neuem erzeugter Flusssp 3 ^