I. Ausgabe. 63
inen genommen gleicher. Im Jahre 1739 wur-den zwey französische Schifte , die auf dem at-lantischen Meere dahin reiferen, durch da$häufige Eis abgehalten. Dieses ist aber ebenein Beweis, dass da Land ist, welches sie auchschon von weiten sahen: denn die Eismaflenentstehen allezeit am Lande im hissen Flufswaf-scr, nie im hohen Meere. Die Gränzen die-ses unbekannten Landes werden auf der 3 tenTabelle genannter Physik fast-rund herum umden Südpol zwischen dem 50 und 6c ten Gradder Südbreite vorgestellet. Hingegen hat derberühmte englische Seeman GoulJen , welcherüber dreyssigmal von England nach Grönlandgefahren , Karin II. Künige von England be-richtet , dass er auf der Schiffahrt zum Wall-fischfang, da sie nichts antrafen, fast bis zumNordpole hin, unter den 89 Grad der Breitegekommen; und da ein weites, sehr tiefes,freyes Meer ohne Eis angetroffen. Ein Hol-länder hat öffentlich bekannt gemacht, er seyunterm Nordpole selbst gewesen, wohin erfreylich, zwischen Neuzembla und Spitzber-gen, seine Schiffahrt gerichtet; und habe daeine solche Witterung der Wärme , als zuAmsterdam in den Sommerragen empfunden.
Ich will hier diess annehmen, dass untermSüdpole bis auf 30 Grad von ihm rund herumLand sey: so verändert sich die letzte Glei-chung im 2. Zusätze in diese:
y = (1 — *)-*- — s.
f
Mithin