14 Großbritannien und Jreland.
Regierung. Von diesem Könige datirt England die Annalenseines Wachsthums und seiner Größe. Fabrik - und Ge-werbfleiß war damals schon auf einer musterhaften Höhe;Französisch« Flüchtlinge hatten neue Erfahrungen und neueKunstgriffe dem englischen Fabrikwescn eingebracht, so dußes im Handel schon über Eine Million gewann, eine kräfti-ge, durch Thaten bewährte Flotte besaß und in beiden In dien die mächtigen Stützen seine- Welthandels gegründethakte.
Anna, Jakobs II. Tochter, trug nach Wilhelmdie Krone und unter ihrer Regierung kam 1707 die ewig«Union der Reiche England und Schottland zu Einer National-Repräsentation zu Stande. Der Spanische Erb«olgeknegbewies und bestätigte die Ueberlegenheit der Englischen Ma-rine, obschon er für das Reich die ersten Staatsschuldenzusammenzog.
Das Haus Braunschwekg - Lüneburg bestieg ,'n derPerson des Churfürsten Georg I. den englischen Thron,kraft der feierlichen Zusicherung Wilhelms III. Ge org I. verstand es, durch Klugheit über die Europäischen Kabinette zu herrschen. Der Friede hob dre Kräfte der Na,tion und der Handel stieg durch glückliche Benutzung der Ko-lonialverbindungen und die imponirenden Flotten, zu aus-gezeichneter Blüte. Georg II. , sein Sohn, benutztedie günstigen Zeitumstände mit gleicher Gewandtheit.Spanien war kein Rival mehr, Frankreich trat herrlicheBesitzungen ab, Holland war in trägen Stillstand versun-ken und so gelang es England den Gipfel der Macht zuerreichen, den es jetzt noch höher steigerte. Staatsschuldenwaren die Folg«» kostbarer Krieg»; aber sie wurden tausend-fach gesichert durch den großen Fond der Kolonien, diesich in Nordamerika ungeheuer vergrößert hatten, und inden Inseln Westindieus und der Quelle der Größe und des