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11. Ausgabe.
Da diese Grade nicht stets wachsen, son-dern unterbrochen sind, auf grössere wiederkleinere folgen: so stimmen sie nicht mir derRundung und dem gegebenen Unterschiedeüberein ; aber auch nicht mit der sphäroidischenoder eingedrückten Figur der Erde. Darumhat Bouguer die Zuflucht zu einer Hypothesegenommen, und nur drey Grade, den untermAequaror, den von Paris oder 49'' 23% undden unterm Polarzirkel oder 66° 20" der Breitegewählet, und dadurch der Erde Figur undihren Eindruck bey den Polen bestimmt: wel-cher vorn Halbmester des Aequators wäre;da er doch nach Newtonen nur T { r , und nachunserer I. Aufgabe nur seyn sollte. De laLande folget dieser Hypothese in seiner Astro-nomie: wo man auch die Ursache findet, wa-rum die andern Grade verworfen werden. Bou-guer und de la Condamine haben nämlich inAmerika beobachtet, dass der Berg Chimbo-rajso in Peru das Pendel um S " von der Ver-tikalline abweichen gemacht, folglich da desOrtes Breite so viel verändert hat. So schrei-ben auch Boskowich und Maire , welche den43 ü in Italien gemesten, die Abweichung die-ses Grades von den andern, dem Appenini-fchen Gebirge zu ; und de la C.aille denket,dass beym 43" in Perpignan die Nähe der Py-renäen das Pendel hat auch können abweichenmachen, darum dieser 45° wegzulassen. Lies-ganig hat leine später gemessen: wo die vornWienermeridiane dem von Paris nahe kom-men: ob er schon Mühe gehabt aus den Thei-len seiner Abmeslung, die selbst nicht über-ein-