82
11. Ausgabe.
In der grossem Tabelle zeiget bey demzweyten Unterschiede das Zeichen —, dass derUnterschied hat müssen von 57060 Klafternabgezogen werden; und -t-, dass er hat muf-fen dazu addiret werden. In der kleinern Ta-fel weiset das Zeichen dass die Ausmessungum so viel grosser als die Rechnung ist; und—, dass sie so viel kleiner ist.
Da stimmen dann Sieben Ausmessungen mitder Rechnung nah genug überein. Ich glau-be immer, wenn die Differenz nicht viel überqo Klaftern ist, dass man es hier für eine Ueber-einstimmung kann gelten lassen. Denn es zei-get schon die Tabelle der 6. Anmerkung wie-viel die Ausmessungen differiren können. Zu-dem können bey der Bestimmung der Grosseeines Grades zweyerley Fehler in der Opera-tion vorgehen , nämlich einer in Ansehungder Zahl der Minuten oder Sekunden, der an-dere in der Anzahl der Klaftern, die zugrossoder zuklein angegeben werden kann. Es seynun die Anzahl der Klaftern richtig, und esfehlen nur 2 Sekunden: so ist schon ein Fehlervon 30 Klaftern, weil auf 1 Sekunde fast 16Klaftern kommen, wenn 1 Grad 57060 hat.Wie leicht ist nun bey der Bestimmung derBreite, 2 Sekunden zu fehlen. Wird an bei-den Enden des Grades sg gefehlet: so hebensich die Fehler entweder auf, oder sie verdop-peln den ganzen bey der Anzahl der Klaftern,und machen 60 und mehrere Klaftern Unrich-tigkeit in der Grosse des Grades. Da ist esdann freylich wohl besser, wenn ein grössererBogen gemessen wird. Allein, was können
sonst