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Die Bestimmung Der Gestalt Und Grösse Der Erde, Wie Auch Der Vorrückung Der Nachtgleichen, Schwankung Der Erdaxe, Verhältniss Der Massen Von Sonn Erd und Mond, etc / von Friedr. Wilh. Gerlach ...
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für die Aßronomie.

ehe sie über unserm scheinbärn Horizonte zu-bringet. Jene zu finden, muss man des Orteswahre Breite und zu dieser nach der bekann-ten Regel die Tageslänge suchen: welche sei-ne wahre seyn wird.

5- Die beobachteten und bisher bestimmtenHöhen der Sterne sind auch nicht die wahren ,über unserm wahren Horizonte; sondern diescheinbarn über dem scheinbarn Horizonte.Solche Bewandniss hat es auch mit der Polhö-he , welche der Breite gleich ist.

6. Die Sterne, die Fixsterne, haben gleich-sam eine unendliche Weite von der Erde, kei-ne Parallaxe ; der Erdkugel Halbmesser ist da-gegen für nichts zu rechnen : wie ist es aber mitden Hohen der Himmelskörper, des Mondes,der Sonne, der Planeten etc. die keine so un-endlicke Distanz, sondern eine Parallaxe beyihren Höhen, und Stellen des Himmels haben,an einem andern Orte desselben, aus der Er-de Mittelpunkte, als von ihrer Oberfläche ge-sehen werden ? Allein es hat die nämliche Be-schaffenheit mit ihren Höhen, wie mit der Fix-sterne ihren. Sowohl ihre Höhe , die man vonder Erde Oberfläche aus, sieht, als die durchdiese und der Erde Halbmesser berechnete, wieman sie aus dieser Mittelpunkte sehen soll, istnur die scheinbare ; wenn sie nach dem schein-baren Zenith, nach welchem der Schwere Rich-tung geht, bestimmet wird, Wie zu geschehenpflegt. Ihre wahre Höhe , sowohl aus der Er-de Mittelpunkte als Oberfläche betrachtet, wirdnach dem wahren Zenith, dem Ende des ver-längerten Erdradius bestimmet. Da sind also

auch