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Stefano Franscini's Statistik der Schweiz / bearbeitet von G. Hagnauer
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Berner -Regierung eine nicht geringe Summe auf die Der-besserung deS OberaarbetteS verwendet hat, ist die Beschif-fung desselben viel lebhafter geworden. So giengen vom1. July 1826 biS zum 1 . Iuly 1826 1137 gewöhnliche und39 neue Schiffe, sehr viel Bau- und Brennholz, Bausteine,verschiedene Waaren und vorzüglich eine Menge Käse, undendlich noch über 10,000 Personen auf der Aar von Thun nachBern . Wir sind nicht im Stande, andre Angaben über dieBeschiffung dieses großen Flusseö zu bieten, der in seinemschiffbaren Lauf den größer« Theil der Cantone Bern, Solo-thurn und Aargau durchströmt.

(Beschiffung der Zihl .) Die VerbindungSgcwässer desMurtner-, Reuenburger- und Bielersee'S , die Zihl undBroye, sind mit Barken befahren; die erstere ist jedoch zurSchifffahrt geeigneter. Die Barken und Kähne durchschiffensie von allen Seiten:

Von Ismen bis in den See . . . '/g St.

Vom Neuenburgersee bis in den Vieler 1 »

Vom Bielersee bis in die Aar . . . 1 Z 4

Viele Waaren werden von den genannten See'n z«Wasser bis in die Aar, und von der Aar bis in den Rhein geführt, und umgekehrt werden viele auf dem nämlichenWege zu den genannten See'n und weiter geführt. Wennin der Folge die großartigen eben erwähnten Arbeiten statthaben werden, so mag ohne Zweifel die Beschiffung allerdieser Gewässer sehr großen Zuwachs erhalten mit eben sogroßem Vortheil des Verkehrs und der Gewerbsamkeit.

(Bew äffe rungsc anale.) In dem ganzen Theile derSchweiz , welcher den Alpen zugehörige Berge hat, also in demgrößten, sind im Allgemeinen große Canäle zur Bewässerungdes Erdreichs nicht nöthig, indem die Bäche und Quellen,von denen man das Wasser ohne große Kosten herleitet, da-selbst sehr häufig zu seyn pflegen. Wir haben bereits ge-sagt, daß unsre Alpenströme meist auch in der größtenSommerhitze sehr wasserreich sind; eine sehr nützliche Sache.Dieser Vortheil ist jedoch nicht so allgemein, daß nicht be-sonders auf der Südseite der Alpen die Ländereyen, welchedem Mittag ausgesetzt sind und s!ch entweder am Fuß oderam Abhänge minder hoher Berge befinden, Wassermangel