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Zweyter Theil.
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dieser gleichen Tlieile boy der einen Linie n, und bey der

a

andern n + 1 ist, so wird ein Theil der ersten gleich ~ ,

a

und ein Theil der anderen gleich . , und daher die Dif-

D u i

a

ferenz jeder zweyTheile gleich , also viel kleiner, als

jeder dieser Theile selbst seyn. Ist z. R. ein Kreisbogen von10 zu jo Minuten eingetheilt, so enthält jeder Rogen des-selben von 9" 5 o' eine Anzahl von 5 g Thcilstrichen. Hat da-her ein anderer eben so grosser Bogen , oder der Vernier ,Go Theilstriche, so ist a = 5 go' und n = 59, also beträgtdie Differenz von jedem Theile des Bogen und einem Theiledes Verniers

a

.,r = £ Minute oder 10 Secunden.n(u-i-i) s

Wenn man daher auf jenem Kreise früher unmittelbarnur 10 Minuten lesen konnte, so kann man jetzt, durchHülfe d es Verniers, 10 Secunden lesen. Coincidiren näm-lich, von beyden Bogen die 1,2, 5 ... N u Theilstriche, sowird man in derselben Ordnung haben 10", 20", 3 o. . . Nria'Diess wird hinreichen , jeden andern getheilten Vernier ge-hörig zu gebrauchen , und die Subdivisionen desselben si-cher und schnell zu lesen.

F adenmicromete r.

5 . §. Zur Bestimmung der Zeit oder der Rectascensionhat man in dem Brennpuncte der Fernröhre, welche sichgenau in der Ebene des Meridians auf und ab bewegen ,eine gewöhnlich ungerade Anzahl von senkrechten Fäden>.eingespannt. Sind die Distanzen dieser Fäden alle gleichgross, so ist die Summe der beobachteten Durchgangszeitendes Sterns durch alle Fäden, dividirt durch die Anzahl nder Beobachtungen, gleich einer n fachen Beobachtung anden mittleren Faden. Sind aber diese Zwischenräume, wiegevvünlich, etwas verschieden , und sind z. B. für drey Fä-den tt't die drey beobachteten Durchgangszeiten, und a