Band 
Zweyter Theil.
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196
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des Mittel- (tAurigac «Orionis ßGeminorum a Leonisfarlens 5 I4'58."66 5 ,46'3i."o 2 7''35'26.''33 g ,, 59'52."56

scheinbare

Rectas -

cension 5 4 0.27 5 45 52.i3 7 34 47.57 9 5g 13.69

38 . 8 g 58 76 38.87

0.00 o.oi 0.00

0.23 0.26 0.23

0.47 0.27 0.42

a t 38 . 3 g

b n -|- 0.01

c Sec 5 -J- 0.33am o. o5x = 38.68

_ 38.65 _ 38.76

also im Mittel aus allen vier Bestimmungenx = 38."69.

38.68

M u 1L i p 1 i c a t i o n s k r e i s c.

26. §. Zu Bestimmungen der Höhen oder der Poldi-stanzen der Gestirne braucht man gewöhnlich ganze Kreise,die sich durch eine eigene Vorrichtung vertica! stellen las-sen , und um deren Axe sich ein Fernrohr parallel mit derKreisfläche bewpgt. Die früher zu diesem Zwecke gebrauch-ten, unter den Namen der Quadranten, Sectoren u. f. bekann-ten Theile eines Kreises sind den ganzpn Kreisen mit Rechtweit nachzusetzen, daher wir hier nur die letzteren näherbetrachten wollen.

Der nun auch immer mehr ausser Gebrauch kommendeMulti plicationskreis besteht aus zwey concent rischenKreisen , die sich in einer Yerticalfläche um ihre gemein-schaftliche horizontale Axe drehen, welche letztere an einerverticalen Säule befestiget ist. Der äussere Kreis trägt ge-wöhnlich die Eintheilung, und der innere, mit welchem dasFernrohr verbunden ist, trägt die Verniere , welche nebender Eintheilung des äusseren Kreises hingleiten. Die dieseKreise tragende verticale Säule hat noch einen kleinerenAzimutalkreis, durch welchen man die Fläche der beydenverticalen Kreise wenigstens sehr nahe auf irgend einen be-stimmten Punct des Horizonts stellen kann.