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I. Man kann den Ausdruck der Reduction N auch auffolgende Art finden.— Der scheinbare Stundenwinkeldes Gestirns, den wir durch t' bezeichnen wollen, ist offen-
15 F ^ t
bar gleich ^T^p.Wenn aber in dem Dreyecke zwischen Pol,
Zenith und dem scheinbaren Ort des Gestirns die Polhöheund das Azimut ungeändcrt bleibt, so hat man 1 ^
Cos 9 Sin t'
dt' =
-.da
Sin p' Sin i‘
In unserem Falle bezeichnet dz' die Höhenparallaxe, alsoTxijqi ist dz' = — fcjSinz'. Da t' klein ist, so kann inan t' stattSint'setzen, wodurch man erhält
t' Sin 33 Cos 9
dt' = —
i5|F
also auch
Sin p'
i 5 !F Siu 13 Cos 9X .
t — t' - 4 - z/1' = Tn- (1 — ——- ), und daher wieder
1 Sin p' v Sin p' J
F 1—Sin o5 Cos 9 Cosec p
N ' - 'TT “ . T ,
Sin p' 1 — 0.00277 A a
welches der gesuchte zweyte Ausdruck von N ist. (M. s.astr. Nachr. N. Ö2.) Um die Identität beyder Ausdrücke zuzeigen, so kann man, wenn man, wie hier vorausgesetztwurde, bloss die erste Potenz der Parallaxe berücksichtiget,statt Sin t 3 Cos 9 Cosecp' auch Sin33Cos 9 Cosecp setzen, unddann hat man, wenn z/p die Parallaxe die Poldistanz be-zeichnet, "f- -— / w ir ^
z/p = p' — p= — Sin 33 Cos (p + ?0
(nach Band I. Seite 97).
I — Sin 35 Cos 9 Cosec p' 1 — Siu 35 Cos 9 Coscc pSiu p' Sin (p+ A p)
1 —Sin 53 Cos 9 Cosec p~~ Siu p (1 + Cotg p Siu A p)
1 — Siu 35 Cos 9 CosecSin p(i — Cotg p Siu 35 Cos [p + 9])
[1 — Sin 35 Cos 9 Cosec p]. [1 + Cotg p Sin 33 Cos (p + 9)]Siu p
1 — Sin 33 [Cosec p Cos 9 — Cotg p Cos (p 9)]
Sin p
1—Sin 33 Sin (p -t- 9)
Sin n
wie zuvor.