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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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ZLL Vond« Entdeckungen imNord. IH.AbschN.

nachgehends auf der dritten Reite in den Hütten derGrönländer gefunden und welche wahrscheinlich voM^recgtolins herkommen, aber als GuineischeFrüchte angegeben werden, vermuthlich durch dieselbeStröhmung hergeführet worden." Die Isländer wer-den mit vielem Nutz und Brandholze auf dieselbe Weiftdurch die Strohmung versehen und andere Schiffahren-de haben in Nova Zemlja und Spitzbergen, so wieauch in Grönland, und endlich an der nördlichen undöstlichen Sibirischen Küste überall großen Verrath vondiesem Treibholze gefunden, der ihnen zum Bauen derWohnungen und Erandholze sehr dienlich gewesen.

Daß dieser von Frobisher entdeckte Theil vonGrönland, welcher noch südlicher gelegen ist, als ir-gend ein Theil von Island, oder als Drontheim inNorwegen, doch weit kälter und auch mehr von Eisumgeben ist, scheint vornahmlich darin seinen Grundzu haben, daß das Land von Grönland sich sehr weitnördlich erstrecket und voll tiefer Buchten und Sundeist, in welchen sich in den sehr strengen Wintern, erstau-nende Maßen von Eise erzeugen, durch die von hohenFelsen heruntergeweheten Schneeberge, die im Frühlin-ge durchs Thauen, durch Regenbäche, uud angesprüh-tes Seewaßer in Eis sich verwandeln. Diese Eisbergebrechen durch Ebbe und Fluth und reißende Regen-bäche los, und treiben zuletzt nach der See aus-Oft aber sind sie so zahlreich, daß sie in der Meerengezwischen Island und Grönland sich von Stürmen zu-sammenpreßen und ohne zu schmelzen zu großen Eisfel-dern gefrieren: besonders, wenn sie etwa auf Sand-bänke und Untiefen gerathen und nicht weiter fort köl"nen; indem sie so erstaunend tief im Waßer gehen; lbDaß kaum ein i> Theil über der Seefläche hervorragtund zuweilen viele 1002 Fuß der Maße unter Waß^sind. Da'nun durch diese ungeheuren Eisberge""^