m.Abschn. in den neuern Zeiten. Z47
dw südlichste Spitze dieses Landes, die er Cape Godsnannte, und nachdem er um dieselbe herumge-seegelt war, so fand er eine breite Strasse die an eini-gen Orten 20 grosse Seemeilen breit war. Das Wet-ter war mild, die See hatte die Fwbe uud das Anse-hen des grossen Weltmeeres. Davis hatte grosse Hoff-nung endlich den Durchgang zu finden. Er seegeltein der Strasse 60 grosse See Meilen; in der Mitte der-selben wäre viele Inseln, und ein Fahrt an beiden Sei-ten derselben. Er theilte die Schiffe im Suchen, sodaß jedes derselben eine dieser Fahrten untersuchenMusie. Allein sie bekamen S. O. Wind, schlecht Wet-ter und dicke Nebel, die sie hinderten weiter zu kommen.Sie gingen aus Land, fanden Spuren, das; sich hieMenschen aufhielten und sahen auch Hunde mit spi-hen Ohren und dicken buschichten Schwänzen, die Hals-bänder hatten: Ein paar Schlitten, deren einer vonffchtenen, tannenenund eichenenen Brettern zusammenge-rückt war, der andere aber von Fischbein, fanden sichba gleichfalls, nebst einigen geschnitzten Bildern undeinem Modelle eines Bootes. — In der See traf mansehr viele Eilande und allerlei Sunde dazwischen: sie ru-derten weiter zwischen den Eilanden und sahen Wall-sische welche sie am Eingänge ostwärts nicht gesehenhatten. Sie fuhren mit Hülfe der Fluth die mit ihnenvon Osten kam und nach Westen ging, und an die 6bis 7 Fade« (z§ bis 42 Fuß ) siel und stieg. Hierwar das Meer mit gvO Faden Leine nicht ;n ergründen.Das merkwürdigste aber war, daß da sie mit der Fluthin einem nach S. W. gelegenen Sunde fortgingen, th-uen auf einmahl eine starke Gegenfluth entgegen kam,rtzne daß sie auch nur rathen konnten, wo dir herkäme.2 lm Eingänge der Straffe war die See etwa 90 Faden: je weiter sie aber hinein kamen je tiefer ward dieStraße und hier war mit zzo Faden kein Grund. Da