z 80 Von d. Entdeckungen im Nord. m. Abschn.
daß sie nicht landen konnten, sie umschifften also die gan-ze Insel, und legten sich auf zwei Meilen weit vom Lan-de vor Anker. Sie landeten und schössen das ganzeBoot voll Vogel zur Speise. Den 9 Julius sahen sieviele Füchse auf dcrJnsel, oder vielmehr die von den Rus-sen so genannte peszi oder Blaufüchse (LrmisLgZojws).Sie fanden diesen Theil der Insel unter dem 74 Gr.4;. Min. N. Br. Sie lichteten das Anker und gingenden 10 nach einer andern Bay, wo sie mehr als i oooWallrosse fanden, die alle über einander lagen undschliefen, davon sie aber doch nur i; erschlugen: dagegenfanden sie so viele Zahne liegen, daß sie ein ganz Faßdamit anfüllen konnten, diese waren vermuthlich da,von denen Thieren, die daselbst vor Alter gestorben odervon Baren waren gefressen worden. Vor dem iz hattensie schon an die hundert Wallrosse erschlagen, von denensie nur allein die Zähne brauchten. — Im Jahre i 6 o 5gingen dieselben Leute wieder mit demselben Schiffe nachdiesem Eilande, wo sie den 2 Julius anlangten. Sie todte-ren eine großeMengeWallroffe, die sie aber jeht auch zuMThranmachen benutzten. Fünf Wallrosse geben ein FaßThran, und sie füllten n Tonnen. Sie entdecktenauch unter einem Berge, den sie Mounc(Elends Berg) nennten, eine Bleiader, und sie nahmenüber zo Tonnen des Erzes 60, 000 Pfund) mitnach England.— Im Jahre 1606 unternahmen die-selben Personen in demselben Schiffe, eine Reise nachCherry-Island, woselbst sie den z Julius unter den74 Gr. 5; Min. N. Br. landeten. Sie bliebendaselbst, bis das Eis geschmolzen war, denn die Walbroße gehen nicht eher^zu Lande. In 6 Stunden Zeit/erschlugen sie über 700 bis 8oo derselben, nebst zweiweißen Baren. Sie gewannen 22 Tonnen (— 44,002Pfund) Thran und füllten z Faßer mit Zahnen.
Im Jahre 1608 war es den 21 Juniuö so heiß