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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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Z82 Von d. Entdeckungen im Nord. m.Abschtt-

Gr. ;o Min. N. Br. zu kommen, von dem Eise genö-thiget wieder umzukehren, und sich nach Fischen umzu-sehen , damit seine Reise zu bezahlen. Er langte auchden letzten August glücklich wieder in London an. Ausdieser Reise kam Pool mit seinen Leuten, von denWallrossen in große Gefahr, einer seiner Leute ward auchim Wasser von Wallroffen umringet die ihn an der Len-de gefährlich verwundeten, so daß man ihn nur mit ge-nauer Noth vom Untergänge retten konnte. Indessenist dies Thier, welches an das Robben Geschlecht grän-zet, sehr wegen seiner Zähne, die wie Elfenbein ge-braucht werden, wegen seines Specks zum Thräne undwegen seiner sehr dicken Haut, die mir gelblichen Haa-ren bedeckt ist, gesucht. Diese Thiere leben in großenFamilien bei einander, von Schaalthieren, Fischen,Gras und Tang. Man konnte ihnen ehedem da sienoch nicht so gesucht, und getödtet wurden, sehr leichteankommen, wenn sie zu Hunderten am Lande schliefendallein jetzt hat sie die Wuth, nnt der sie von Menschenmit Lanzen erleget werden, sehr scheu gemacht. Mansieht sie nur selten am Lande; und sind sie gleich da, l§entfernen sie sich fast gar nicht vom Ufer und haben alle-zeit einen von ihnen zur Wache ausgestellt, oder sie legensich auf kleinen flachen Eisschollen zum Schlafen. Wenndie Gegend am Lande wo sie liegen sehr steil ist, so pfle-gen sie, wenn man sie anfällt, die Hinterfüße zwischendie zwei hervorragenden Zähne zu stecken , und sich n"lgroßer Gewalt und Schnelligkeit, bis in die See himein zu wälzen. Sie bringen nur ein, höchstens zwei leben-dige Junge zur Welt. Werden sie stark beseht, undkommen in Gefahr, oder finden sich verwundet; so mel-den sie sehr grimmig und suchen nnt ihren großen Fangzähnen an Menschen und Böten Schaden anzurichtenIm Wasser sind sie auch muthiger, als am Lande.

Im Jahre 1612 schickte die Rußische Handlungö Gehn