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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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Z 8 4 Von d. Entdeckungen im Nord. III. Abschn.

selber einige ansehnliche dendritische Stufen *) gesehen ha-be, wie auch einige ocraedrische kristallimsche. Hienächstwerden hier auch Kohlenstoße angegeben. Es scheintalso diese Insel überhaupt reich an allerhand nützlichenMineralien zu seyn. Es hat aber bisher noch keinerdie Bergart dieser Insel angegeben. Die vor diesemhier so häufigen Wallroffe und auch Wallfische, sinddurch die Jagd auf diese Thiere dünne geworden, undsie haben sich auch zuletzt gänzlich nach andern wenigervon Menschen besuchten Gegenden gewendet.

XIX.) -Heinrich Hudson hatte im Jahre 1609eine Reise nach Nord Amerika gethan, wo er den Hud-sonsluß entdeckte, und da er noch weiter gehandelt,ging er wieder nach Hause. Er hatte diese Reise zumBesten der Holländer unternommen. Er bot densel-ben an, noch eine Reise zu unternehmen, welches sieaber ausschlugen, und da er sich also als frei von seinemDienste ansähe, trat er wieder in die Dienste der eng-lischen Gesellschaft, die ihn bisher auf zwei Reisen schongebraucht hatte: und Hudson lief also den 17 April1610 von Blackwall unweit London aus. Die Gesell-schaft, welche sich zu der Ausrüstung vereiniget hatte,bedung es sich aus, daß Hudson einen gewissen Cole-burne (Fox nennt ihn Coolbraud) einen sehr erfahr-nen und geschickten Seemann, zum Gehülfen aufdiestrUnternehmung mitnehmen solle; Fox sagt, er wäre inaller Absicht besser gewesen als Hudson. Allein die!»große Vertrauen der Rheeder auf Loleburnes Ge-schicklichkeit erregte Hudsons Neid und er schickte den-selben von Lee in der Themse, mit einem Briefe nachLondon an die Rheeder, worin er sich wegen dieses Schrit-tes entschuldigte. Alle welche von dieser Reise Nach*

richt

') Siehe hieven auch Georgi Ausgabe von Brünnichs MineralsS. roi.