Z88 Von d. Entdeckungen im Nord. Ill-Abschn.
Im Westen waren mehrere unzusammenhängende Lan-der, darunter vielleicht ein Hafen zu hoffen wäre undman benannte das Vorgebirge Cap Salrsbury. Zwi-schen dem festen Lande südlich und einer Insel war eineEnge mit einer starken Ströhmung, diese wurden CapDrggo und <tap LVolstenholm benennt. An DiggsInsel fanden sie ein Rudel Hirschartiger Thiere (Renn-lhiere), konnten sie aber nicht zum Schusse bringen. Vonhier an hat man nur prickers Icachricht zum Führer.Sie siegelten also südlich und hatten das feste Land öst-lich. Nach etwa 20 bis zo großen See Meilen, warddie See seichter und sie geriethen zwischen Felsen undunzusammenhängende Länder und es ward die See nochseichter, so daß sie in 15 Faden zu ankern sich genöthi-get sahen. Nicht lange darnach liefen sie S. O. längst demLande, bis sie an beiden Seiten Land hakten. Sie lie-fen in eine große See, endlich aber sah man, daß esnur eine Bay war, wo sie Wasser und Ballast einnah-men . Im 5 z Gr. N. Br. war eine Insel. Da überdas Einlaufen und wieder Auslaufen aus dieser Bayverschiedene Anmerkungen vom Schiffsvolke gegen Hud-son gemacht wurden, so sehte Hudson den SteuermannRobert Ivet und den Bootsmann ab, und machteden Robert Bylor zum Steuermann, den WilhelmWilson aber zum Bootsmann. Am Michaeliötage ka-men sie endlich zwischen Inseln die man für MichaelisVa» hielt. Sie ankerten in sehr seichtem Wasser. Dasie aber wieder das Anker lichteten verlohren sie das An-ker und retteten das Ankerthau. Sie kamen auf einenFelsen im Finstern zu sitzen. Die Fluth hob sie aberunbeschädigt wieder davon ab und nach langem Herum-fahren entschloß sich Hudson in einer Bay zu ankernund daselbst zu wintern; weil es schon ganz zu Endedes Oktobers war. — Nachdem Hudson den rechtenOrt ausgefunden, brachten sie das Schiff in Sicherheit