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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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Z92 Vond. EntdeckungenimNord.nl. Abschn.

von den Wilden überfallen, welche denn den Greertödtekm, und die andern so hart verwundeten, daß noch drevorzüglich von den Rädelsführern bei der Empörung unddie stärksten Leute, nach einem oder zwei Tagen starben.Nun ward Bylot ihr Führer. Sie ersch'ugen noch zooSeevögel, und da sie der Wind zurücktrieb nochdrüber. Nun endlich siegelten sie weiter, allein derMangel nöthigte sie von den abgezogenen Seevögel - Hau-ten die Federn abzusingen und die Haute zu.essen, sowie auch die Eingeweide. Man wolte anfänglich nachNeu Fundland gehen, allein ein S. W. Wind hinder-te sie dran und sie suchten also Jrrland zu erreichen. Beizunehmendem Mangel nahmen sie die Gebeine der Vo-gel, die sie gegessen, brieten die in Lichttalg, gössen Wein-eßig dran, und aßen dies Gericht. Als sie nun schondie Hofnung Jrrland aufgegeben, starb Robert Jver.Sie hatten den letzten Vogel eingeweicht, undwaren mitallem Vorrathzum Ende als sie Jrrland erblickten. MitMühe bekamen sie einige Lebensmittel, und langten end-lich zu plymourh, Gravescnd und London an.

Allen den wichtigen Entdeckungen dieser Reise unge-achtet, kostete sie doch dem armen Hudson und den we-nigen Leuten mit ihm, das Leben. Die schwärzeste Un-dankbarkeit, die je ein menschliches Herz besessen, ist wohldie des Bösiwichts (Areen gewesen. Er hatte diesenElenden vom Verderben errettet, in seinem Hause mitvieler Güte behandelt, und mit zu vieler Schwäche je-derzeit seine Partey ergriffen, selbst wenn er die un-fertigsten Händel angefangen und doch hatte dieserVerworfene Bosheit genug, den Ueberrest des Schiff-volks gegen ihren Oberen aufzuwiegeln, und seinenWohlthäter und zweiten Vater, ohne Kleider ohne Ge-wehr, ohne Nahrung, in einer öden, unwirthbarenGegend, wo wilde Thiere, und noch wildere Menschen

wohnen,