Ul Absthn. itt den neuern Zeiten. 4)7
Waaren, welche sie von England nach der Hudsons Bayschicken nicht mehr als 4 kleine Schiffe, befrachten, diekaum izo Mann zur Regierung derselben brauchen, undrlwa 4000 Pf. St. aus der ersten Hand kosten. DieseWaaren bestehen in Flinten, Pistolen, Pulver, Blei,wsßmgenen und eisernen Kesseln, Aexten, Beilen, Mes-sen, Tuch, wollenen Decken, Boy, Flannel, Feuer-Stahlen, Flintensteinen, Kratzern, Hüten, Spiegeln,Angeln, Ringen, Schellen, Nadeln, Fingerhüten,gläsernen Korallen, Zinnober zum Schminken, Zwirn,Brandtewein, u. d. gl. Mit diesen Waaren kaufen siean Fellen, Peltsreien Biebergeilen, Bieberfellen, Fisch-bein, und Thran, und Eiderdaunen, so viel, daß derWerth derselben über 210,000 Pf. Steril ausmacht, dieswäre nun über 52,500 Pf. St. für jedes >000 Pf. St- ihrcrAuslage und für jedes roo Pf. St. 5250 Pf. St» WennMan aber davon den Zoll, die Ausrüstung der Schiffe,den Sold der Offmere und Matrosen die Unterhaltungber Festungen und Faktoreien und der Leute daselbst rech«aet, ^ bz^bt ihnen doch noch ein sehr großer »Prosit,überhaupt gewinnen dir Actionairs, deren jetzt nicht9 ^ sind, wie man sagt, an die 2000 von ioo. Gervisheithak man keine zuverläßige, weil die Gesellschaft ihre Ge-schäfte sehr geheimnisvoll treibt. Es bleibt aber allemahl8ewis, daß kein Handel in der ganzen Welt, so viel ab-wirft, als dieser Hudsons Bay Handel. So viel aberist an der andern Seite eben so zuverlässig, daß da dieenglische Ration bei keinem Handel großem Schadenleidet als bei diesem; nichts als die Heiligkeit der öffent-lichen von der Regierung verliehenen Freibriefe, diesebem Lande so sehr nachteilige HandlungSgesellschafkschützen kann. Wäre der Handel ganz offen gelegt, sowurden mehr als 50 bis 6o Schiffe jährlich nach derHudsons Bay gehen, und es würden also dem Staate an-stiitt iZo Seeleuten, jährlich 2500 Matrosen erhalten und
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