III. Abjchn. in den neuern Zeiten. 481
und entdeckten eine große Bucht wohl roMeilen^ 3 ; musten aber umkehren. Den 28 kamen sie zurspitze, die an der Westseite gelegen ist, wo sie so vieles^ogel fanden, haß sie sogar gegen ihre Segel anflogen.
sahen den i. Julius Bären Eiland wieder. Jan^ornelis Ryp kam zu ihnen aufs Schiff, und wollte3 n der Ostseite des Landes bis auf den 80 Gr. siegeln,dagegen lief Barentz wegen des Eises südlich. Den^7 Julius entdeckten sie Nova Zemlja nicht weit vonLoms - Bap Land. Den 20 waren sie auf^reutz Eiland wo zwei Kreutzer standen. Allein da'si keine Waffen bei sich hatten, wäre ihnen die Neu-Aerde bis zu den Kreuzern zugehen, sehr theuer zuliehen gekommen, indem zwei Baren zu ihnen Lust beka-men, denen sie noch mit genauer Noth entkamen. DenAugust waren sie bey Troofthseck. Es war viel^ daselbst. Den 19. umschiffen sie das VorgebirgeBegehrens, wo sie deutlich sahen, daß das Landlch südlich hinwandte. Ihr Schiff gerieth vom Eise" 3 roße Gefahr. Es ward eingeschlossen und sie muß-Lebensmittel ans Land bringen, und sich zum Win-irn bereiten. Sie schössen nach einem Baren, allein^ 3 en der grossen Kälte traf kein Schuß. Sie fanden>nen Fluß und viel Treibholz. Den i;. Septembernor djx See schon zwei Finger dicke. Den 16. ebenfalls^ Man fuhr Bauholz zur Wohnung an. Den 2.
ttoLer war die Hütte fertig, allein man konnte nichtg gefrohrne Erde kommen, auch sie mit keinem FeuerZuhauen. Man thürmte also Schnee um dieselbe auf,sie warm zu halten und gegen die Winde zu sichern.^'Bier ftohr auch, selbst das starke Danziger Joppen-Sie litten viel von der Kälte, und hatten immertreit mir den Bären. Ein weißer Fuchs ward gebra-""d schmeckte wie Kaninchen. Den z. Novemberlohren sie die Sonne; die Baren verlohren sich auch,Hh 2 allein