496 Von d. Entdeckungen im Nord. MAbschll*
nier ausgelaufen war; allein ein Sturm nöthigte sie i»einen Hafen von Brerange einzulaufen mit der Normalde und der Dauphme. Er setzte sein Kreuzen auf d>sSpanier mit Nutzen fort, und entschloß sich endlich ipitdem einen Schiffe der Dauphine eine Reifs zu Entdt'ckung neuer Länder zu unternehmen. Den r?. Januaf1524 lief Verazzam von dem unbewohnten Felsen be>Madeira*) zoo große Seemeilen westwärts in s;Ta'gen. Er setzte seinen Lauf nach einem gefährlichen Stuk'me 2; andere Tage fort, darinn er noch 400 großeweilen zurücklegte, da er denn ein niedriges Land vor sit*sahe, auf dem er viele Feuer entdeckte. Er durfte abekaus Furcht nicht landen, lief also längst der KüsteMeilen südlich, ohne einen Hafen zu finden.
Er lief also wieder nach Norden an. Er war aber nic^glücklicher, er ankerte also in der offenen See, und sch'^te sein Boot ans Land, da die Einwohner in Menge sitvauf dem User zeigten, und Bewunderung, Freude un^Furcht verriethen. Sie liefen rückwärts und vorwärts-Die Zeichen der Franzosen bewogen einige stehen zu ble^ben, und nachdem sie sich allmählig von ihrem Schreuerholet, brachten sie endlich Lebensmittel. Die Einwogner waren nackend, hatten aber eine Schürze von schön^Fellen und Federbüsche auf dem Kopfe. Waren woh>'gestaltet, hatten schöne schwarze Augen und schwarz^langes schlichtes Haar. Sie waren leicht zu Fuß.
Land hatte hin und wieder kleine Bache. Man sEschöne Ebenen und ansehnliche Wälder, und auchnere Büsche und Haine von Kypreffen, Lorbeeren, P?,menbaumen und einigen in Europa unbekantenmen. Man kann nicht eigentlich bestimmen, wo
*) Diese uubewosntc Felsen heissen bei den Portugiesen Ubr? ^die Engländer nennen sie rli- Uelercsrs. Sie liegen
von Madeira.