ZO 6 Von d. Entdeckungen im Nord. Ill AbW'
und rühmte die Vortheile sehr, die man aus einer M-derlaßung in dem lande, besonders durch den Handamit Peltercien erhalten tönte: zeigte auch, daß wa"von der guten Witterung und dem fruchtbaren Bode"alle nur mögliche Produkte sich ver prechen könne. ^lein das thörichte Vorurtheil, welches damahls dur^gängig alle Europäische Nationen beherrschte, daßdie länder vortreflich und der Besißnehmung werth wa-ren, welche Geld und Silber im Ueberfiuße hervor-brächten, wirkte auch diesmahl so stark auf die Franz"-sen, daß sie den vernünftigen Rath des Lackier ver-kannten und nichts mehr von einer Anpflanzung in Ka-nada hören wollen.
V) Jndeßen fanden sich doch einige, so gar be>Hofe, welche richtigere Begriffe von der Sache hattetEin gewißer Adelicher auspikardie, Rahmens Fraflade laRoque, -Herr von Roberval, der viel in sti-
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ner Provinz galt und den Franz 1. deshalb zuweilen dea
kleinen König von Vrmeu zu nennen pflegte, war dereifrigste, in diesen Entdeckungen weiter zu gehen.
König ernannte ihn also den izten Januar 1640 zu>"Herrn in Nori'mbega, seinen Viceroy und Statt-halter von Ranada, -Hochelaga, GagrienafrrTleu-Fundland, Delle Isle, Larpon, Labrrr-dor, der großen Bay und Bacallaos. Dl"rgroßen Titel bewogen den Roberval, mir einer sein^Würde angemeßenen Größe und Pracht in den Länder"zu erscheinen. Er lies also aus Normandie und so gasaus Champagne Kanonen kommen, und rüstete zw^Schiffe für sich aus. Eartier solte als Capitain-neral vorausgehen, weil er nicht mit den zwei Schißteben so früh fertig werden tonte. Lartier lief also de"2zsten May 1640 mit fünf Schiffen aus. Nach viele"ausgestandenen Stürmen lieferendlich aufNeu-FuN^
land, im Hafen Larpon (vielleicht (Lurirpon
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