Z26 Von d.Entdeckungen im Nord. HI AbW'
land zog die Reichthümer aus Portugal, und gab dafürdie Frucht ihres Fleißes dahin: der Ackerbau, e"menschlichen Gewerbe, die Kriegskunst und Schiffswurden so vernachläßigk, daß von allem uur noch e"lSchatten überblieb. Obgleich pombal diesen Uebeln ab'zuhelfen suchte, so war er doch zu verhaßt, seineregeln zu grausam und ungerecht, und die Nation zuverfallen , als daß er ihr hakte aufhelfen können. Aber'glauben Hüllt dies von der Natur beglückte Land noch ^gar zu dicke Finsterniß. Seine gierige, faule und ^zahlreiche Ordensgeistlichkeit, zehrt zu sehr das Fett »nbMark des Landes aus. Die Regierung versteht zu n>e'nig die wahren Grundsätze der Staatswirthschaft, unbsucht nicht mit hinlänglichem Eifer, Fleiß und Thätigkeit in die laßen Hände seiner Bürger einzugießen. 2A"senschaften, Künste, Gewerbe und Ackerbau, die Grund'faulen des Staats, liegen zu sehr danieder, und verweh'ren täglich die Schwachheit und Ohnmacht des Staats-Es läuft also große Gefahr, von seinem an Macht undGröße wachsendem Nachbarn, Spanien, bei erster ßlv«räugnender Gelegenheit verschlungen zu werden.
In den Zeiten aber, da Portugal noch in dem bl"^henden Zustande war, da noch seine Söhne MuthUnternehmungen und Thätigkeit beseelte, und seinegierung jedem wichtigen Gegenstände Aufmerksamkeitschenkte: da ffahe es die großen Entdeckungen Spaniensin der neuen Welt als so viele Eingriffe in seine eigensRechte an; trotz des Schenkungsbriefes des anmaße"'den Pabstes, und des mit Widerwillen eingegangene"Vergleiches über die halbe Welk. Diese Eifersucht a>fswar auch die Triebfeder, welche denRafparLorcereal,einen Mann von Stande und Geburt antrieb, auchneue Länder und neue Wege nach Indien entdeckenwollen. Er seegelte von Lißabon izos, oder wie aridesbehaupten, izoi. Er geriech auf seiner Schiffahrt naw
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