§;8 Von d. Entdeckungen im Nord. MAbschN.
geschossen und die Insel Reheiland genant ward; sseliegt unter 6i Gr. 20 M. N. Br. Die See nahe anAmerika (Labrador) hies er IVl-irs novum (das neueMeer) und die zunächst an Grönland (wo es andersGrönland ist) benennte er ,Vlk>ro Liniliignnm (Christi-ans Meer). Unter dem 6zsten Gr. 20 Min. war s»viel Eis, daß er gar nicht mehr weiter fortkomme»konte; er ging also weiter nach Süden, wo er in dennachmahls genannten Churchhill - Fluß einlief. Ersahe daselbst am Lande einen Stein mit einem Bildnisse,Las Klauen und Hörner hatte. Sie fanden auchHunde mit Maulkörben,undFeuerstellen und Ueberbleibselder Hütten der Wilden. Sie aßen weiße Bären, Ha-sen, Nebhüner, fingen 4 schwarze Füchse und einigeZobel- Ihre Getränke an Bier, Wein und Brand-wein frohren, und sprengten die Fässer. Das Eis frorauf zoc> oder z6o Fuß tief Die mehresten Menschenwurden krank am Schaarbocke, und daraus erfolgtenDurchlaufe. Den 4ten Junius ward Munck selbstkrank und lag 4 Tage ohne Speise und Trank, dennihre Lebensmittel waren beinahe alle. Er erhohlte sichdoch, kam heraus aus seiner Hütte und fand nur nochzwei von seinem 64 Mann starken Schifvolke am Leben,Sie aßen aufgegrabene Wurzeln, die sie sehr stärkten.Den i8ten fingen sie an Lachse und Fohren zu fischen,und wurden ganz gesund. Endlich ließen sie das großeSchis da im Flusse, den er Munkshaven nennte,und sie seegelten im kleinen fort. Sie verlohren ihrBost; das Eis zerbrach ihr Ruder, welches sie mitMühe ausbeßerten; da das Eis in Stücken brach, fan-den sie ihr vor iO Tagen verlohrnes Book. Nach einemsehr gefährlichen Sturme, der ihre Stenge abgebrochen,und das Seegel beinahe weggeführt hatte, landeten fitendlich in einem Hafen in Norwegen, und kamen nacheinigen Tagen in Koppenhagen an, wo sie der König/