Band 
1ter Band.
Seite
V
JPEG-Download
 

Vorrede.

v

Jede Sache muß von gewisse» Priiicipieilausgehen; wer sich diese nicht eigen macht, des-sen Wissen ist und bleibt ein unzusammen-hängcndes Stückwerk. Nie wird es ein solcher,der das Studium irgend einer Wissenschaft nichtvon vornherein beginnt, bis zum Selbstsorschenbringen; er muß dort bloß ein Nachbether blei-ben, wo der Denkende mit geregelten Vvrkennt-nissen ausgerüstet, eigene Beobachtungen an-zustellen und wohl gar zur Erweiterung derWissenschaft durch neue Entdeckungen undWahrnehmungen mitzuwirken im Stande ist.Was macht uns wohl eine innigere Freude:eine gekaufte oder eine selbstgezogeue Blu-me? da ich, um die erste mir zu verschaffennur Geld, die letztere zu erzielen hingegen,gewisse Kenntnisse nöthig habe, welche durch dasGedeihen solcher Versuche, die sich aus jenestützen, die Mühe reichlich vergelten, die aufHrc Einsammlung gewendet wurde.

Die Einleitung in die Mineralogie entwickeltallgemeine Begriffe, macht uns mit dem vor-bereitenden Theile der Dryktognosie, mit denäußern, den innern und den aus dem Vorkom-me» geschöpften Kennzeichen bekannt.

Unter den Ersteren, lernen wir die Farben,die äußern Gestalten, die Krystalle, die beson-dern und die gemeinen äußern Formen der Mi-