Band 
1ter Band.
Seite
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S Foßilien.

steinerte Baumzwcîge und Stämme; sie verkün-den uns, daß sie vor Jahrtausenden aus dembelebten Zustande in den unbelebten übergegangensind. Diese Mumien der Thier« und der Pflan-zenwelt geben uns Fingerzeige über gewaltsameBeränderungen und Umwälzungen des Erdganzen,durch welche sie in diejenigen Abgründe verwie-sen wurden, deren jetzige Bewohnung nicht ihrerursprünglichen Bestimmung entspricht. Wir fin.den südindische Pflanzen in den Gebirgen desrauhen Nordens, Muscheln der indischen Meereim Kalksteine von Spitzbergen , Krokodile in denKalkschichten der vaterländischen Gegenden, fos-sile Knochen von Elephanten und Rhinozeroffenunter den siberischen Eismaffen. Alle diese Er-scheinungen bürgen für ungeheure Revolutionen,welche unsern Erdball erschütterten; von außer-ordentlichen Umwandlungen, welche vor sich ge-gangen sind. Man nennt solche Überbleibselorganischer, ehemahls belebter Geschöpft Foßilien,und spricht daher von foßilen Gerippen, Mu-scheln, Knochen. Genau betrachtet, scheint auchwirklich ein Unterschied zwischen den eigentlichenMineralien und den erstgenannten Foßilien zu