2 0 Mineralien und Mineralogie.
naturhistorisches Individuum, das heißt, als ei»einzelnes Wesen vor, welches als ein solches fähigist, für sich ein Gegenstand der naturhistorischcnBetrachtung zu werden-.
Die Mineralien lassen sich daher in einfa-ch-e, welche aus einem einzigen Jndividuo oderaus gleichartigen Th:ilen bestehen, und in ge-mengte abtheilen, welche letztere aus einer me-chanischen Verbindung mehrerer Individuen vonverschiedener Beschaffenheit zusammensetzt sind,deren einzelne Partikel wir mit dem Nahmen G e.mengt heile bezeichnen. Hierher gehören dieGranite, die Gneuse und Porphyre.
Die gemengten Mineralien sind sichtlichgemengt, wenn das Auge diese Bestandtheile,welche die mechanische Verbindung eint, wahr-nehmen, bestimmen, und die ungleichartigenTheile, durch welche sie zusammenhängen, voneinander unterscheiden kann. Andere hingegensind so innig und unmerklich mit einander ver-bunden, daß dem Blicke die Unterscheidung ihrerBestandtheile unmöglich wird; diese unmerklichgemengten Mineralien nennt man auch gemischte,