Band 
1ter Band.
Seite
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7*5 Farbe.

das Himmelblaue, das Honiggelbe des Stein-heimer Halbopales in das Gclblichbraune über.

Halten zwey Farben einander das Gleich-gewicht, und erscheint in der dadurch hervorge-brachten Nuanze die Farbenmischung so zwey-deutig, daß man unschlüßig ist, wohin maneine solche Farbenabänderung ordnen soll, dannbedient man sich der Redens-Art, die Farbehalt das Mittel. So hält z. B. die Farbedes rothen Glaskopfs das Mittel zwischen Stahl-grau und Röthlichbraun. Das dunkle Roth-gültig - Erz zeigt eine Mittelfarbe zwischen Co,chenillroth und Dunkelblaugrau. Hat eine be-deutende Annäherung der einen Farbe zur an-dern Statt, so sagt man, die Färbe nähertsich. So nähert sich das Schneeweiße derweißen Thonerde, dem Röthlichweißcn dasOlivengrün, des Olivens dem Spargelgrüneuu. s. w.

DieFarbe z ieht si ch ein wenig, odersie verläuft sich, sie fällt e tw as, sagt manbey dem geringsten Grad der Farben - Annähe-