Band 
2ter Band.
Seite
813
JPEG-Download
 

Dichtes Rothkupferrrz. 8 i3

In matten, stanbartigen, wenig oder garnicht abfärbenden, mehr oder minder zusammen-gebackenen Theilen, zeigt sich die pechschwarze,ins Schwarzbraune, auch bläulichschwarze über-gehende K up fcrsch w ärz e, cuprum ochrace-um fuliginosum ; oxydé noir de cuivre, wel-che in Gestalt eines Überzugs und eingesprengt,selten derb, Sachsen , Schlesien , England,Tcmeswar, Bannat und die Kupfcrgruben an-derer Gegenden hervorbringen, und als eineZersetzung des Kupferkieses betrachtet wer-den muß.

Koschenillenrolh ist das Rothkupfer-

r r z, cuprum ochraceum rubrum ; cuivre oxy- rouge , cuivre oxydulé , Kupfer mit Sau-erstoff.

I» einer Mittclfarbe zwischen Bleygrauund Koschenillenrolh beherbergen die Kupfer-minen im Bannat, in Sibirien , zu Rhein-breitenbach , das derb, eingesprengt und sta-laktitisch vorkommende dichte Rothkupfer-erz, cuivre oxydulé compacte, das halb-metallischen Glanz, ein ebener Bruch, Undurch-sichtigkeit .und ein schmuzig rother Strich cha-rakterisiern.

Oktaedern und Mittelkrystallen, zwi-schen Würfeln und Oktaeder, als Würfel,Granat - Dodekaeder, auch in sehr spitzigenRhomboedern krystallisier, aber auch derb,