Band 
2ter Band.
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819
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Kupfergrün Üig

wandelt, was für die durchaus neue Bildungdes Malachits spricht. Tyrol, Thüringen , dasBannat u. s. w. sind gleichfalls seine Fund-orte. Bey seinem größtentheils unebenen, klein-körnigem Bruche ist er undurchsichtig und perl-Mutkerglänzcnd.

Zum Ausbringen des Kupfers wird fer-ner das feste sowohl als lose Kupfer-grün benutzt. Jemchr seine spangrünen inverschiedenen Abstufungen sich zeigenden Far-ben ins Himmelblaue und Grünlichwcisse über-gehen, wird das Kupfergrün cuprum och-raceum chrysocolla ; cuivre carbonate pul-vérulent, auch Berggrün, Berg- und Kupfer-blau genannt.

Es kommt derb, in kleinen Parthien,eingesprengt und als Überzug, selten klcinnie»renförmig und traubig, adrig und zerfressen vor.Nach seinem Zusammenhalt richtet sich die Be-schaffenheit seines Bruches, der von klcinmusch-lichen, in den grobkörnigen bis zum erdigen über-geht. Der Härtegrad geht aus dem Weichen indas Zcrrcibliche, und dieses Kupfererz, das zuSaatfeld, im Dillenburgischen, in Sülcsien,in sNorweg cn, Cornwall , Bannat und Sibirien bricht, gehört zu den seltenern.

Zweyerley Arten wie das erdige, hat auchbas eisenschüssige Kupfergrün, eu-

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