O28 Gebrauch des Kupfers.
gezogen. Aus dem Ersten werden Becken, Sie-dekessel, Branntweinblasen, Bràupfannen undandere dergleichen Geräthschaften verfertigt.Die Letztem aber, sollen sie als Kochgeschirrdienen, muffen verzinnt werden, da salzige undsaure Speisen in der Siedbitze das Kupfer auf-lösen, sogar schon das Wasser kann diese Opy-dirung bewirken. Aber auch emailliren kannman die kupfernen Geschirre mit fein gepulyer-tem Flußspath und gleichviel ungebranntemGpps, welches Gemenge unter beständigemUmrühren kalzinirt wird. Mit dieser zu Breygeriebenen Mischung wird das Geschirr inwen-dig angestrichen, und unter einer schicklichenBedeckung von Thon, die Email-Masse ein-gebrannt.
Da das Kupfer nicht Feuer gibt, so sindauch die Raumnadcln in den Bergwerken, diePochstampsen in den Pulvcrmühlen, von die-sem Metall.
Die Alten verfertigten aus polirtem Kupfer-Blech, Spiegel, auch Waffen von Kupfer wur-den gefunden. . '
Wer kennt nicht den Gebrauch der Ku-pferplatten in der Kupferstecher - Kunst, aufderen polirtcr Fläche die Meisterstücke desGrabstichels auf die Nachwelt kommen; zwardroht in neuern Zeiten die so sehr überhand