835
Eifett.
wühlt der Landmann das Garten - und Acker-land , um es zum Fruchtbringen herzurichten;eiserne Werkzeuge sind es, mit welchen der em-sige Bergmann den Schooß der Erde öffnet,um Juwelen, Edelsteine und die übrigen Pro-dukte der anorgischen Natur, zu Tage zu för-dern; kurz, wohin wir blicken, sehen wir diesesMetall, das uns in den mannigfaltigsten For-men , im häuslichen und Gewerbsleben dient.Es ist ein Sinnbild der Kraft und der Stärke,und wenn man gleich sonst nach den Metallendie Zeitalter in das Goldene, Silberne undEiserne eintheilte, und das Letzte dadurch alsdas Rauhe bezeichnen wollte, so möchte dieserVergleich wohl, wie alle Gleichnisse, äußerstmangelhaft seyn, denn wollten wir in die-ser Zeit - Eintheilung fortschreiten , so wä-re es wohl der Mühe werth, zu bestimmen,unter welche Cathegorie die gegenwärtige Zeitgehören möchte!
Die Farbe des Eisens ist im reinen Zustandestahlgrau; es hat die meiste Elastizität undHärte, welche erst durch die Gluth bezwun-gen wird, damit es der Schmiedehammer be-arbeiten könne.
Es wird vom Magnet angezogen und kannselbst magnetisch gemacht werden.
G g g r