Pleyerde.
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den, silberweißen Häutchen vorkommende Bley-glimmer, oder das sogenannte natürlicheBleyweiß,
Die Bleyerde, auch Bleymulm und Bley-ocker, plumbum ochraceum terreum , genannt,isi Bley im zerreiblichcn Zustande. Grau vonmehrern Abstufungen ist die verhärtete Bley-erde oder die feste, deren Bruch einerseitssich kleinsplittrig zeigt, andrerseits in das Er-dige geht.
Selten schimmert sie schwach, meistens ist siematt und undurchsichtig, und findet sich derb,eingesprengt, hin und wieder löcherig und zer-fressen, auch knollig, in.Sibirien , Pohlen,Schlesien , Sachsen , am Harz , an der Eiffel,in Frankreich , Schottland , England.
In Sibirien bricht die schalige, verhärteteB l e y e r d e, von gelblichgrauer und strohgel-ber, ins Zeisiggrüne und Aschgraue sich verlau-fender Farbe, welche in stachen, fast linsenför-migen Stücken, mit unvollkommenem, fiach-mufchlichem Bruche und fettglänzend bricht undauf Bley bcnützt wird,
Die Zerreibliche kommt derb, auch als Über-zug auf Bleyglanz, Weiß - Bleyerz und drrgl.Foßilixn, in feinerdigen, locker verbundenenTheilen vor, ist gelblichgrau und findet sich