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2ter Band.
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874
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874 Gebrauch des Bleyes.

gelb, zuweilen mit einem grünlichen Anstriche,theils rofenknospig zufammengehäuft, theils kug-lich in das Kleintraubige gehend, auch pyrami-denförmig krystallisier, findet sich zu St. Geor-genfiadt in Sachsen , das muschlige Trau-benbley, in Auvergne, in Zschoppau; imBreisgau hingegen, das inwendig theils pista-ziengrüne, theils röthlichbraune, im Gefüge fa-serige und schmalstrahlige faserige Traubenbley.

Aus den voran beschriebenen Erzen nunwird das Bley in Schachtöfen oder in Flam-menöfcn durch Rösten oder Schmelzen ausge-bracht, und dann verschiedentlich verarbeitet. Eswird zu Röhren gezogen, zu Platten auf beson-dern Walzen ausgedehnt, und gibt dann Röh-ren zu den Wasserleitungen, Dachrinnen, unddient zur Bedeckung der Dächer,

Mit Bley werden eiserne Pfosten und Klam-mern in Stein eingegoffen; es gibt Stifte zumZeichnen auf Pergament; mit andern Metallenversetzt, die Masse zu Buchdrucker-Lettern, undder rüstige Waidmann , würde ohne Bleykugel»und Bleyschroole, oft ermüdet und Beute leervon der Jagd heimkeh.ren; Bley wird auf deinDleyzuge zu Fensterbley gezogen; gestreckt odergegossen, gibt es Bleybleche zum Einpacken des